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Donnerstag, 21. November 2013

Das Große Stricken

Gestern hab ich euch schon zu einem von Bunny Mummys Posts geschickt und heut möcht ich euch erzählen, dass mich dieser Post von ihr dazu motiviert hat, mal was für den guten Zweck zu werkeln, auch wenn's nur Kleinigkeiten sind.


Ich geh mal davon aus, dass ihr alle die Innocent Smoothies kennt und vielleicht auch von der Haubenstrickaktion in den letzten Jahren etwas mitbekommen habt. Jedes Jahr hab ich mir gedacht, ich könnte ein paar Hauben machen, aber daraus wurde nie was. Heuer lag da noch der Rest der Wolle von den schönsten Socken herum. Optimal für Smoothiehauben. Falls ihr die Aktion nicht kennt: Man kann Hauben stricken oder häkeln und an Innocent schicken. Die Hauben kommen auf Smoothieflaschen und diese so in den Handel. Innocent spendet für jede verkaufte Haubenflasche 20 Cent an die Caritas. Hier ist die Website zum Großen Stricken.


Erst hab ich's mit Häkeln versucht - eine Häkelnadel ist doch einfacher zu handhaben als ein Nadelspiel, aber ich war mit den Ergebnissen nicht recht zufrieden.


Dann bin ich doch aufs Stricken umgestiegen. 24 Maschen auf vier Nadeln verteilt ergibt Gefummel - zumindest in den ersten paar Reihen. Diese Hauben gefallen mit besser als die gehäkelten.



Die bunte Wolle ist aus, aber vielleicht mach ich noch ein paar weniger bunte Hauben. Einsendeschluss ist der 1. Dezember, ich hab also noch ein bisschen Zeit.


Um diese Jahreszeit ist das Fotografieren echt eine Kunst. Nicht mal mittags wird's richtig hell - wir haben schon die ganze Woche Hochnebel. Ich hoffe, das Nachbessern der Fotos hat ein bisschen geholfen. Als Untergrund seht ihr übrigens die Rückseite meiner Gänse! Ja, ich hab gestern und heute gequiltet. Bis auf eine Kleinigkeit ist es feritg - und den Rest mach ich jetzt noch. Danke an alle, die mir in den Hintern getreten haben!

Mittwoch, 20. November 2013

Rittersternzwiebel und ein WIP

Gestern hat mich dieser Post daran erinnert, dass meine Rittersternzwiebel in die Erde müssen. Das hab ich dann heute in die Tat umgesetzt. Aus der Erde kamen sie vor ein paar Wochen, nachdem alle Blätter eingetrocknet waren. Und das sah so aus:

"Mama-Zwiebel" mit zwei "Kindern"

Und so stehen sie jetzt im Wohnzimmer und treiben hoffentlich bald aus. Die "Kinder" werden noch nicht blühen, müssen aber trotzdem behandelt werden wie die Großen, damit sie auch wachsen und eines Tages Blüten treiben können.


Könnt ihr euch noch an diese traurigen Gestalten erinnern? Ich kann jetzt berichten: Sie haben den Frost überlebt und in ihrem Winterquartier wieder neu ausgetrieben! Seht selbst:

Drei Birnenmelonenpflanzen

Und weil dieser Post einfach zu farblos ist, zeig ich euch noch, was aufs Quilten wartet. Meine Fliegenden Gänse! Könnt ihr euch noch dran erinnern? Zuletzt hab ich sie im Juni hergezeigt. Es wird kein Kissen daraus, sondern ein Wandbehang.


Bis Sonntag hätt ich die Gänse gerne an der Wand. Es ist auch alles vorbereitet (inklusive Binding und Aufhängecken), aber ich trau mich mal wieder nicht drüber. Dabei hab ich erst am Freitag recht erfolgreich gequiltet. Kann mir mal jemand in den Hintern treten, bitte?


Dienstag, 12. November 2013

Die schönsten Socken

Die Schönheit dieser Socken liegt nicht am Muster, obwohl ich zum ersten Mal nicht nur glatt rechts gestrickt habe, sonder an der Oberseite das Rippenmuster bis zu den Zehenspitzen weitergestrickt habe. Die Schönheit liegt an der bunten Wolle. So farbenfroh. Und die hat sich S. selbst ausgesucht. Ich war erst etwas verwundert über diese gar nicht so männlichen Farben. Aber die Socken sehen einfach super aus und die Wolle war auch toll zu verarbeiten. 8-fädig - im Gegensatz zur normalen 4-fädigen Sockenwolle. Entsprechend dicke Nadeln und schneller Strickfortschritt. Den ersten Socken hab ich innerhalb von 24 Stunden gestrickt. Dann war erst mal ein paar Tage Pause, weil mir die Hände weh getan haben. Und beim zweiten Socken hab ich mir ein bissl mehr Zeit gelassen. Man muss dieses Strickerlebnis doch genießen.


Dann lagen diese wunderschönen Socken mal fast zwei Monate herum. Ich wollte sie natürlich fotografieren bevor er sie regelmäßig trägt. Und ich wollte sie am lebenden Modell fotografieren. Und Tageslicht braucht man auch zum Fotografieren. Und wenn Modell und Licht vorhanden sind, muss frau auch noch dran denken. All diese Voraussetzungen sind erst am vergangenen Sonntag eingetreten.


In nächster Zeit werd ich hoffentlich wieder mehr bloggen, denn es gibt ja einiges zu erzählen. Zum Beispiel arbeite ich wieder an einem recht alten WIP (um nicht UFO zu sagen), das jetzt aber was anderes wird als geplant. Dann wartet ein neues Patchworktop aufs Quilten, zu dem ich euch große Neuigkeiten erzählen muss. Und eine geborgte Nähmaschine löst hoffentlich meine Quiltprobleme.

Lieben Dank fürs Vorbeischauen und bis bald!